Grafischer Tierschutz in 30 Teilen

Nicht gesucht und doch gefunden: Im Internet stößt man auch auf interessante Dinge ohne eine Suchmaschine zu bemühen. Genau das war der Fall, als wir das Grafik-Projekt Species in Pieces entdeckten. Der britische Webdesigner Bryan James ist für dieses Projekt verantwortlich und entwickelte aus 30 geometrischen Formen je 30 Tierfiguren bedrohter Arten. Er schuf damit, wie er selbst sagt, eine interaktive Ausstellung mit 30 Studien der interessantesten aber leider auch gefährdetsten Arten der Welt, deren Existenz wortwörtlich in Stücke zerbricht. Die Auswahl der Tiere beruht auf ihrer Einzigartigkeit, denn sie alle unterscheiden sich stark voneinander. Das Ziel, das Bryan James damit verfolgt: Die Betrachter seiner Grafik-Studie sollen möglichst viel über diese Arten erfahren. Die Website bietet neben den kunstvoll gestalteten Tierbildern allerlei Informationen rund um die Art sowie Statistiken zu deren Populationsentwicklung der letzten Jahre.

James wurde weder von einer Tierschutzorganisation beauftragt und unterstützt auch kein bestimmtes Projekt. Mit Species in Pieces möchte er darauf aufmerksam machen, wie schützenswert nicht nur unsere Welt, sondern auch sämtliche Lebewesen, die sie bewohnen sind. Wer bei der Erhaltung der Art helfen möchte, findet auf der Website eine Übersicht von Organisationen, die er unterstützen kann.

Species in Pieces ist außerdem für den Net Award 2015 in der Kategorie Nebenprojekt des Jahres nominiert.

 

www.species-in-pieces.com

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