Ich druck’s mir – Essen per Knopfdruck aus dem 3D-Drucker

Sugar coated candies

Fortschritt und Innovationen laufen uns ständig über den Weg und machen auch vor unserer täglichen Ernährung keinen Halt. Die neueste Errungenschaft der Technik will uns in Zukunft gedrucktes Essen auf die Teller bringen. 3D-Drucker haben sich ja bereits in verschiedensten Einsatzgebieten bewährt, lassen sich hiermit z.B. passgenaue, am Computer entworfene Teile oder Werkzeuge zur Herstellung von Möbeln, wissenschaftlichen Geräten oder sogar Prothesen anfertigen. Nun soll diese Technik auch in der Gastronomie zum Einsatz kommen. Aus einer formbaren Masse, wie beispielsweise Marzipan oder Kartoffelbrei, können Gebilde in allen erdenklichen Ausführungen gedruckt werden. Katjes hat vergangene Woche in seiner „Magic Candy Factory“ in Berlin den weltweit ersten 3D-Drucker für essbares Fruchtgummi präsentiert. Hier kann sich jeder sein persönliches Leckerli drucken lassen und dabei aus 10 verschiedenen Formen, Geschmacksrichtungen und Farben wählen. In Zeiten von Veganismus, Clean Eating und Paleo Lifestyle, wo der Wert der Lebensmittel und eine gesunde Ernährung im Vordergrund stehen, ist dieser Trend jedoch eher fragwürdig, bringt er das Essen schließlich nur in eine andere Form und steigert in keinster Weise den (Nähr-) Wert des Produktes. Hier ist in der Entwicklung also noch jede Menge Luft nach oben. Wir warten gerne ab, bis uns dieses skurrile Produkt das nächste Mal über den Weg läuft, vielleicht mit einer weiteren Innovation, die uns am Ende überzeugt.

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