Richtig Trinken in jedem Alter – mit Tipps von Prof. Dr. Kurscheid

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Richtig Trinken in jedem Alter – mit Tipps von Prof. Dr. Kurscheid

 

Wasser ist die Quelle des Lebens – das gilt nicht nur im Volksmund. Denn der Körper eines jeden Menschen besteht zu mehr als der Hälfte aus diesem wichtigen Stoff, der dort etliche Aufgaben erfüllt. Als essenzieller Bestandteil von Zellen und Körperflüssigkeiten dient Wasser unter anderem als Transport- und Lösungsmittel, fungiert als Reaktionspartner bei chemischen Prozessen, trägt zur Aufrechterhaltung einer stabilen Körpertemperatur bei und spielt auch im Verdauungsprozess eine wichtige Rolle.

Da die menschlichen Organe während der verschiedenen Stoffwechselprozesse aber auch kontinuierlich Flüssigkeit wieder ausscheiden, muss dem Körper, ob durch Getränke oder Speisen, wieder Wasser zugeführt werden. Von Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten über trockene Haut bis hin zu einer eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit – schon ein kurzzeitiger Wassermangel führt schnell zu körperlichen Beeinträchtigungen.

Welche Menge Wasser der Mensch zu sich nehmen sollte, hängt insbesondere vom Alter, Gewicht, aber auch vom Wetter ab. So haben Kinder zwar ein geringeres Gewicht, jedoch einen höheren Wasseranteil im Körper und sollten nach Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) je nach Alter 820 – 1330 ml/Tag Wasser durch Getränke zu sich nehmen. Da Kinder ihren Durst oft bei Spiel und Sport vergessen, ist es entscheidend, sie immer wieder an das Trinken zu erinnern. Erwachsene, die im Gegensatz zu Heranwachsenden einen geringeren Wasseranteil und dafür mehr Körpergewicht vorweisen, sollten rund 1500 ml/Tag durch das Trinken zu sich nehmen.

Um Beeinträchtigungen zu vermeiden, sollte regelmäßig über den Tag verteilt getrunken werden. Auch für Senioren empfiehlt es sich, das Trinkverhalten aufmerksam zu beobachten, wie auch Gesundheitsexperte Prof. Dr. Kurscheid bestätigt: „Vorsicht! Ältere Menschen haben oft kein Durstgefühl mehr und trinken daher oft zu wenig. Sie benötigen aber genauso viel Wasser wie Jüngere. Die Erinnerungsfunktion des Smartphones kann hier helfen. Aber: Sind Sie schwer nieren- oder herzkrank, sollten Sie vor Erhöhung der Trinkmenge über das bisherige Maß Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.“

Um eine gesunde Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten, ist es ratsam, vor allem Wasser, ob still oder frisch aufgesprudelt, zu trinken. Für ein wenig Abwechslung im Geschmack, spricht nichts dagegen, auf möglichst ungesüßte Früchte- oder Kräutertees und bei Zeiten auch auf verdünnte Saftschorlen auszuweichen. Um die Speicher im Körper regelmäßig wiederaufzufüllen, gibt es für Jung und Alt neben der Smartphone-Erinnerung verschiedenste Möglichkeiten, sich an das Trinken zu erinnern: feste Routinen, wie zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser bereitzustellen und zu leeren oder ein fest eingeplanter Tee am Nachmittag, können eine beinahe automatische Flüssigkeitsversorgung bewirken.

Zusätzlich kann es helfen, Wasserflaschen an oft besuchten Orten in der Wohnung wie dem Wohnzimmer zu platzieren. Wiederverwendbare Trinkflaschen – für Kinder liebevoll gestaltet – sorgen auch unterwegs für Wasser, das immer zur Hand ist.

www.sodastream.de

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