Wie wir arbeiten werden – die Zukunft ist nomadisch

Wir bei Blume PR haben unser festes Büro, in das wir alle jeden Morgen gerne kommen. Es ist schön hier. Hell und offen und doch bietet es unserem Team Rückzugsmöglichkeiten, wenn diese gebraucht werden. Wir haben sogar eine wunderbar große Küche. Was will man also mehr? Warum sich den Arbeitsplatz woanders hin wünschen? Wie wir erst kürzlich auf www.zeit.de lesen konnten ist die Zukunft des Arbeitsplatzes flexibel. Mittlerweile schon bei den meisten Freiberuflern üblich, ist der Ort des Büros veränderbar. Ob in Coworking Spaces oder auf einer fernen Insel unter Palmen – viele ziehen mit ihrem Arbeitsplatz nomadisch umher. Wie dieser Trend überhaupt aufkommen konnte? Es braucht heute einfach nicht viel mehr als einen Laptop und eine stabile Internetverbindung, um zu arbeiten. Beides lässt sich ganz einfach in den Koffer packen. Die neue Arbeitsweise wird in Zukunft nicht nur Anhänger unter allen Selbstständigen finden. Der Wunsch nach Freiheit wird uns früher oder später alle erfassen. Werden wir alle zu sogenannten digitalen Nomaden? Möglich.

Diesen Trend vor Augen, hat sich Magis zusammen mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe zu einem Entwurfsprojekt unter dem Titel „Nomadic Café“ zusammengetan. Es liegt in der DNA der Marke Magis, sich mit jungen Designtalenten zusammenzutun und innovative Einrichtungsdesigns zu entwickeln. So sind ikonische Stücke wie der Chair_One in Zusammenarbeit mit dem heute aus der Designwelt nicht wegzudenkenden Konstantin Grcic entstanden.  Worum es in der Zusammenarbeit mit der HfG Karlsruhe geht? Um nichts weniger als die Zukunft des Arbeitens bzw. des nomadischen Lebens. Mobilität und Flexibilität bestimmen schon jetzt unser Leben und werden es in Zukunft weiterhin verstärkt beeinflussen.

Die Idee zum Entwurfsprojekt im Detail:
Wohnen, konsumieren, arbeiten – wie wir leben ist ein Prozess, der stetiger Veränderung unterliegt. Schaut man sich um, so scheinen die Menschen heute ständig auf dem Sprung zu sein. Ob in der Wohnung, am Arbeitsplatz oder in einer Bar: Niemand verweilt lange. Die Umgebung ist veränderbar, die Mobilität hoch. Orte sind Stopovers, denen wir nomadisch begegnen.

Photocredit: Franzi Schädel

Bezugnehmend auf den Arbeitsplatz, den öffentlichen Raum und seine nomadische Nutzung hat sich die HfG Karlsruhe unter dem Projekttitel „Nomadic Café“ zum Ziel gesetzt die Möblierung des öffentlichen Raums neu zu denken. Im Zentrum des Projekts stehen die Begriffe nomadic sitting, nomadic standing und nomadic surfing. Es schlägt vor, das „Café“ einmal anders zu denken und von einer nomadischen Nutzung auszugehen, die das temporäre Arbeiten mittels digitaler Hilfsmittel wie Laptop oder Tablet in den Mittelpunkt stellt und somit zum Ausgangspunkt der Einkehr erklärt. Die speziell  dafür ausgerichtete Möblierung dieses Raumes steht im Zentrum des Projekts.

Ob aus diesem Projekt ein neues Möbelstück hervorgeht, das zusammen mit Magis, Designgeschichte schreibt? Das ist denkbar, aber aktuell noch offen, da der Entwicklungsprozess weiterhin läuft.

Einblicke in das spannende Projekt gab es bei unserem Presse-Event INSIGHTS am 21. Juni zu sehen. Die Entwürfe der Studenten wurden in Form von 3D-Modellen präsentiert – und das in den Schubladen des neuen Möbels Chess von Konstantin Grcic. Magis Kompetenz junge Talente zu fördern und mit ihnen zu arbeiten wurde so aufs Schönste veranschaulicht: die Arbeiten der HfG Karlsruhe in einem Produkt des bereits etablierten Grcic. So wurde ersichtlich, was entstehen kann unter dem Dach von Magis.

Photocredit: Franzi Schädel

Photocredit: Franzi Schädel

Newsroom