Wohntrend aus Japan: Wabi-Sabi

Dass zurückhaltende Farben und Schlichtheit längst Einzug in unsere vier Wände gehalten haben, ist keine Überraschung. Wo man auch hinsieht: Die bunten Farben und die großen Muster vergangener Jahrzehnte sind längst verdrängt. Auch wir bei Blume PR mögen es am liebsten unaufgeregt puristisch zuhause.

Dieser Trend setzt sich weiter fort: Bescheidenheit, innere Einkehr, pure Materialien und Reduziertheit sind allgegenwärtig in der japanischen Ästhetik. Verbunden mit einem Hang zum Unperfekten lehrt uns der Trend Wabi-Sabi den Ursprung des Zen-Buddhismus: Schönheit im Schlichten finden ohne es mit Minimalismus und Perfektionismus zu verwechseln. Wir sollten uns also alle einmal entspannen und nicht gleich durchdrehen wenn der Holztisch Altersspuren aufweist – unperfekter Glanz ist ab jetzt in.

Wabi bedeutet ursprünglich Armut oder Einsamkeit. Kombiniert mit dem Sabi – was die Würde des Alterns beschreibt – steht der Trend Wabi-Sabi also für einen Perspektivwechsel. Schönes kann auch unperfekt sein.

Was klingt wie die scharfe Soße unseres Sushis, ist ab sofort Trend für den Wohnbereich! Und das Beste: Mängel sind erlaubt und dürfen wertgeschätzt werden. Schlicht geht es also weiter, nur eben unperfekt.

Foto: www.pamono.de

(Geschrieben von unserem Team-Mitglied Sabi Janke, die sich schon jetzt aufs Altern freut!)

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